Welche Post-Möglichkeiten gibt es für LinkedIn?

In diesem Blog erfährst du, welche Möglichkeiten es gibt, etwas auf LinkedIn zu posten. Zusätzlich gibt's noch ein paar Tipps obendrauf, wie du die verschiedenen Möglichkeiten am besten nutzen kannst.

Wie auf den meisten Social Media Plattformen, gibt es auch auf LinkedIn mehrere Möglichkeiten, etwas zu posten. Nachfolgend erfährst du mehr von den momentan gängigsten davon.

1. Textposts

Einer von den “einfacheren” oder sagen wir weniger aufwändigen Möglichkeiten, ist der Textposts. Wie der Name schon sagt, bestehen Textposts nur aus Text. Sie haben den Nachteil, dass sie die visuellen Reize nicht im gleichen Ausmass ausnutzen können wie ein Videopost zum Beispiel. Doch auch wenn sicherlich viele Marketingstudien es widerlegen würden, können manche interessant gestaltete Texte genau solche “Eyecatcher” sein, wie Bilder oder Videos. Es kommt ganz auf den Inhalt und den Anfangssatz an. Weil bei LinkedIn nur eine gewisse Anzahl an Textelementen angezeigt wird, ist es wichtig, dass schon der erste Satz im Textpost den Leser (Follower) anlockt. Und da sind dem Verfasser keine Grenzen gesetzt. Von interessanten Fakten, brandneuen News, bis hin zu etwas, was den Leser schockiert oder zum Lachen bringt. Alle diese Methoden wecken Neugierde. Und wenn Neugierde besteht, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass der Leser auf “mehr anzeigen” drückt und den vollständigen Text liest.

Neben einem eindrucksvollen Anfangssatz ist ausserdem empfehlenswert, in Texten Emojis zu benutzen. Diese vermitteln dem Leser etwas mehr Gefühle als blanker Text und lassen ihn zudem bunter und kreativer erscheinen. Jedoch sollte hierbei nicht übertrieben werden, das Gesamtbild von Text und Emojis sollte stimmig sein.

LinkedIn bieten dem Verfasser leider keine Möglichkeit, die Schriftart zu wählen, Text fett oder kursiv zu schreiben. Dies gelingt nur über sogenannten Unicode Text Converter. Auch wenn die kreative Verlockung gross ist, rate ich davon ab, diese zu benutzen, da diese konvertierten Texte einige Nachteile haben. Einer davon wäre, dass die Suchmaschine von LinkedIn solche Text nicht auslesen kann.

Einen ganz wichtigen Aspekt sollten wir bei Textposts nicht vergessen: der Text sollte von höherer Qualität sein und dem Leser einen Mehrwert bieten. Dann sollte dem Textpost auch eine grosse Reichweite gelingen.

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie du auf LinkedIn das Beste aus deinen Posts machen kannst? Vereinbare mit mir ein Gespräch und wir schauen uns zusammen deine Möglichkeiten an.

2. Bildposts

Auch hier sagt der Name fast alles. Bildposts enthalten mindestens ein Bild (in einem Post können bis zu 9 Bilder hochgeladen werden). Studien zufolge, erzielen Posts mit Bild in der Regel doppelt so viele Kommentare wie einfache Textposts.* Das ist ein Vorteil und dementsprechend sind viele Posts mit Bildern versehen.

Wenn im Bild schon Text enthalten ist und dieser das wichtigste aussagt, kann auf den zugehörigen Text verzichtet werden. Es ist jedoch empfehlenswert, auch bei aussagekräftigen Bildern, immer mindestens etwas Kurzes in die Textbox zu schreiben. So erkennt der LinkedIn Algorithmus besser, um was es sich beim Post handelt, und dieser Text kann, auch wenn er kurz ist, sich positiv auf den Post auswirken.

Falls Personen oder Firmen auf dem Bild zu erkennen sind, können diese markiert/getagt werden. Solange diese natürlich damit einverstanden sind. Falls Personen auf den Bildern sind, sollten diese immer um Erlaubnis gefragt werden, bevor das Bild hochgeladen wird.

Allgemein sollte darauf geachtet werden, nur eigene Bilder oder lizenzfreie zu benutzen, damit man es nicht riskiert, abgemahnt oder sogar verklagt zu werden. Lizenzfreie Bilder/Grafiken sind auf vielen Seiten zu finden, Pixabay & Pexels sind nur einige von vielen. Diese Bilder können ruhigen Gewissens für eigene Posts verwendet werden.

3. Videoposts

Videoposts gehören zu den beliebteren Posts. Da sich Videos bewegen, ziehen sie unser Auge und damit auch unsere Aufmerksamkeit schneller auf sich. Um das ganze Potenzial von Videos auszunutzen, sollte der Leser, oder hier besser gesagt, der Zuschauer, in den ersten 3 Sekunden neugierig gemacht werden, damit er sich das Video weiter ansieht. Wenn diese 3 Sekunden nicht interessant gestaltet sind, kann schon mal der ganze Videopost floppen, obwohl der Inhalt vom Video interessant und das Video qualitativ hochwertig ist. Deswegen ist zu empfehlen, den Anfang des Videos so spektakulär oder auffällig wie möglich zu gestalten. Hier würde ich davon abraten, eine Logo-Animation oder ähnliche, böse gesagt, unwichtige Videoabschnitte einzubauen. Der Anfang des Videos ist dafür da, Interesse zu wecken indem dem Zuschauer gezeigt wird, was das Video für einen Mehrwert bietet.

Ausserdem besteht auch die Möglichkeit, ein Live-Video zu schalten. Diese Live-Videos bieten die Möglichkeit, mit den Zuschauern live zu kommunizieren und auf ihre Fragen oder Anregungen einzugehen.

Laut LinkedIn bringen normale Videoposts 5 Mal so viel Engagement wie Textposts, Live-Videos sogar 24 Mal so viel. Es lohnt sich deshalb, auch mal ein Video zu posten.*

4. PDF-Posts

Solche Posts erfreuen sich grosser Beliebtheit. Das hochgeladene PDF-Dokument kann durch den Leser durchgeblättert werden, dieser verweilt dadurch länger auf dem Post, was den LinkedIn Algorithmus und den Verfasser freut. Auch hier ist zu empfehlen, einen passenden Text zum PDF-Post zu verfassen und die erste Seite des PDF-Dokuments so interessant wie möglich zu gestalten, um aufzufallen und das Interesse zu wecken.

5. Umfragen-Posts

Die einen nerfts, die anderen haben eine grosse Freue daran – die rede ist von Umfrage-Posts. Dennoch ist diese Art von Posts momentan beliebt und wird häufig verwendet. Dabei stellt der Verfasser den Lesern eine Frage und mehrere Antwortmöglichkeiten (bis max. 4) zur Verfügung. Der Leser kann durch einen einfachen Klick, eine von den Antwortmöglichkeiten auswählen und so seine Meinung “äussern”. Nach einer gewissen Zeit (wenn die Umfrage geschlossen wurde), erhalten die Leser, die abgestimmt haben, eine Benachrichtigung über die Resultate. Der Verfasser kann jederzeit einsehen, wie abgestimmt wurde.

Solche Posts bieten eine gute Möglichkeit, mehr über die eigenen Follower zu erfahren und z.B. die eigenen Post-Inhalte anzupassen.

6. Linkposts

Wenn eine externe Webseite, ein Blog oder ähnliches geteilt werden soll, kann hierzu einfach der Link in die Textbox eigegeben werden. Dieser Link wird dann als Link-Beitrag angezeigt und ein Bild (von der externen Seite) erscheint automatisch. Falls das Bild nicht aussagekräftig genug ist, kann es durch einige Klicks einfach angepasst werden, indem ein eigenes hochgeladen wird. Diese Art von Posts wird meistens vom LinkedIn Algorithmus “bestraft”. Da LinkedIn seine Mitglieder gerne auf der eigenen Plattform hätte und nicht so gerne auf externe Webseiten weiterleitet, werden solche Posts im Vergleich zu anderen, eine geringere Reichweite haben.

Ausserdem können auch externe Beiträge (von anderen LinkedIn Mitgliedern) geteilt werden. Dazu klickt man einfach auf den “Teilen”-Button von einem Beitrag.

Bei beiden Varianten ist empfehlenswert, einen passenden Text hinzuzufügen. Sei dies die eigene Meinung oder eine Literatur-Empfehlung – denn nur einen Link zu teilen, ist meisten sehr uninteressant.

7. Artikel schreiben

Artikel funktionieren ähnlich wie Textpost. Ein grosser Unterschied besteht jedoch – der Artikel kann eine Länge von 40’000 Zeichen haben, der Textpost hingegen nur ca. 3’000. Der Artikel bekommt eine “extra” LinkedIn Seite dafür, welche mit Bildern gestaltet werden kann. Dies verleiht ihm einen professionellen Touch.

Wenn genügend Zeit zur Verfügung steht, ist das Verfassen eines Artikels empfehlenswert. Ansonsten kann man sich auf einen einfacheren Text- oder Bildpost konzentrieren.

Schlussfolgerung

Es gibt viele Möglichkeiten, die eigenen LinkedIn-Posts zu gestalten. Empfehlenswert ist ein guter Mix zwischen mehreren Varianten, je nach dem was dem Zielpublikum am besten gefällt und was gut ankommt. Eine Analyse der Post-Performance hilft dabei zu entscheiden, welche Posts gut gefallen und welche weniger gut ankommen. Deshalb ist es wichtig, diese Analysen in regelmässigen Abständen auszuführen und die Post-Varianten ggf. anzupassen.

*Quelle: https://swat.io/de/publizieren/perfekter-social-media-post-teil-2/

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