Warum Dich Perfektionismus bei Deinem Podcast nicht weiterbringt

In diesem Artikel erfährst du, warum dich Perfektionismus bei deinem Podcast nicht weiterbringt und warum es dich davon abhält, neues dazu zu lernen.

In diesem Artikel erfährst du, warum dich Perfektionismus bei deinem Podcast nicht weiterbringt und warum es dich davon abhält, neues dazu zu lernen.

Allgemein über Perfektionismus

Perfektionismus hat das große Potenzial einem davon abzuhalten Progress an den Tag zu legen. Selbst hat es mich auch schon unnötig Zeit gekostet, etwas perfekt machen zu wollen.

Perfektionismus, dieses Gefühl etwas beim ersten Mal zu 100 Prozent richtig machen zu wollen. Das kann richtig demotivierend sein und ist gleichermaßen noch unproduktiv.

Es existiert sogar Evidenz dazu, dass Leute mit etwas aufhören aufgrund von perfektionistischen Tendenzen. Beispielsweise bei einem neuen Buch, welches man lesen möchte. Man beginnt damit zu lesen. Gleichzeitig setzt man sich zu fest unter Druck. «Ich muss es schnellstmöglich fertiglesen». Jedoch sobald man anfängt zu denken, dass man es nicht schaffen wird, hört man auf zu lesen.

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Aus diesem Grund mache die Dinge in deinem Tempo. Wenn du die Dinge in deinem Tempo machst und beständig dranbleibst, legst du Progress an den Tag und kommst weiter. So lernst du dazu und wirst besser in dem was du machst.

Sich selbst die Erlaubnis zu geben, dass du nicht alles perfekt machen musst, gibt einem die Möglichkeit in seinem Tempo voranzuschreiten. Dadurch entsteht etwas, was gut genug ist und nachhaltig.

Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist der externe Druck. Man hat das Gefühl, man muss genau so arbeiten und auch in diesem Tempo, wie andere das tun. Wenn wir Leute auf Social Media oder YouTube sehen, welche in einem bestimmten Tempo voranschreiten. Und wir fühlen uns als müssten wir mithalten, in diesem Tempo die Dinge machen bzw. genau so die Dinge machen. Jedoch meines Erachtens nach, muss du das nicht.

An den Punkt zu kommen, bei dem du genau gleich die Dinge machst oder noch besser bist, ist nicht wichtig. Wichtig ist es, deine Ziele zu definieren und diese in deinem Tempo zu erreichen. Ein nachhaltiges Tempo an den Tag zu legen.

Sicherzustellen, dass du mit einem nachhaltigen Tempo, basierend auf Gewohnheiten und organischem Wachstum vorangehst, ist essenziell für die eigene persönliche Entwicklung.

Schau dir einen herausragenden Künstler oder Profisportler an. Dann siehst du, dass diese Leute in ihrer Entwicklung ein nachhaltiges Tempo und beständigen Progress an den Tag legen. So wirst du besser und lernst dazu.

Der perfekte Podcast?

Ich gebe dir ein Beispiel von mir und meinem Podcast. Im Sommer 2019 habe ich mit der Website für meinen Podcast angefangen. Zu dieser Zeit hatte ich noch nie mit WordPress gearbeitet und musste mir somit alles selbst beibringen. Das hat natürlich Zeit in Anspruch genommen. Zu dieser Zeit war noch keine Episode online. Nach ein paar Monaten war die Website zu einem großen Teil fertig und es stand dem Podcast-Start nichts mehr im Wege. Das Equipment hatte ich auch schon, das Branding war fertig, der Newsletter aufgesetzt, Social-Media-Kanäle erstellt. Ich war also startklar. Trotzdem habe ich noch weiter an der Website, Newsletter und anderen Baustellen des Podcasts gearbeitet, was mich davon abhielt, die ersten Episoden aufzunehmen und online zu schalten. Ich wollte also nahe an die Perfektion kommen. Bis ich an einen Punkt kam und mir sagte: «Jetzt musst du anfangen, denn nur so wirst du in der Lage sein, dich zu verbessern und dazu zu lernen». Ich hatte diese perfektionistische Vision, einen perfekten Podcast machen zu wollen. Durch diese Idee, dass ich einen perfekten Podcast machen wollte, resultierte, dass ich nicht damit anfing und keine Episode aufgenommen habe.

Kennst du schon meinen Podcast-Guide? In diesem zeige ich dir, wie du in 10 Schritten deinen Podcast an den Start bringst.

Also sagte ich mir, dass ich von nun an regelmäßig Episoden aufnehme und hochladen werde. Mit der Erwartung, dass ich mit jeder Episode ein bisschen besser werde. Dieser Entschluss, dass ich von nun an versuchen werde, regelmäßig Episoden zu veröffentlichen, half mir dabei den Podcast zu starten und Schritt für Schritt grösser zu machen.

Interessanterweise nach nun 33 Episoden, welche ich aufgenommen habe, realisierte ich, dass meine ursprüngliche Idee eines perfekten Podcast, ein nicht erreichbarer Traum war. Denn all diese Dinge, die ich nun nach 33 Episoden weiß, wusste ich zuvor nicht. Hätte ich weiter versucht den perfekten Podcast zu erstellen oder die perfekte Episode, wäre ich nicht in der Lage gewesen, neues zu lernen, Tools und Techniken zu entdecken und dadurch die Episoden zu verbessern. Möglicherweise wäre es nicht mal ansatzweise so gut herausgekommen, hätte ich den perfektionistischen Ansatz verfolgt. Doch nach 33 nicht perfekten Episoden, bin ich froh, dass ich diesen Ansatz verfolgt habe bzw. immer noch verfolge.

Dinge schrittweise zu machen ist der Schlüssel dafür, wirklich zu lernen und zu wachsen. Dadurch, dass man viele verschiedene nicht perfekte Dinge macht, lernst du jedes Mal ein bisschen mehr dazu. Du bist dadurch in der Lage schon gelerntes in deine neuen Projekte zu implementieren und mit neuen Ideen aufzukommen. Somit werden die Projekte, denen du nach gehst, Schritt-für-Schritt besser.

Somit merke dir, es muss nicht perfekt sein. Mache die Dinge in deinem Tempo, sodass du zufrieden bist und lege kontinuierlich Progress an den Tag.

Ich bedanke mich bei dir für das Lesen dieses Artikels und wünsche Dir viel Erfolg mit deinem Podcast!

Nicola

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